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Klitzpera: „Wir haben unsere Fühler ausgestreckt“

Neuzugänge im Anmarsch?

Alemannia Aachen sondiert den Markt und ist bei einigen Spielern „schon sehr weit“. Gesucht werden Spieler mit „Tivoli-Mentalität“.

Von Tim Habicht

Fünf Trainingseinheiten hat Fuat Kilic als Coach von Alemannia Aachen geleitet. Die ersten Eindrücke lassen dabei durchaus positive Schlüsse zu. Auch bei Alexander Klitzpera. Im Gespräch mit Ueberdachte sagt er: „Fuat Kilic hat eine klare Vorstellung als Trainer. Er motiviert die Spieler mit viel Spaß und Freude – aber fordert auch harte Arbeit. Die Mannschaft zieht voll mit.“

Und auch, wenn der neue Trainer an der Krefelder Straße offenbar mit dem Kunstrasenplatz auf dem Dach des Parkhauses nicht gänzlich zufrieden sein soll: Die Bedingungen bei Alemannia Aachen dürften so gut wie bei kaum einem anderen Regionalliga-Klub sein. „Wir spielen in einer Amateurliga unter Profibedingungen. Die Spieler haben bei uns die Chance tagtäglich Fußball zu leben. Das ist nicht bei allen Regionalliga-Mannschaften so“, sagt Klitzpera.

Dabei ist die Gruppe, die sich derzeit in Aachen auf die zweite Hälfte der Spielzeit vorbereitet, durchaus überschaubar. Lediglich 21 Mann ist der Kader groß, den Fuat Kilic zur Verfügung hat. Das dürfte sich demnächst aber ändern. Denn der Geschäftsführer Sport hält Ausschau nach neuen Spielern: „Wir haben unsere Fühler bereits ausgestreckt und führen gute Gespräche. Bei einigen sind wir schon sehr weit.“ Es seien interessante Spieler dabei, die meist bei einem anderen Klub unter Vertrag stehen. Eine Ablösesumme werde man aber nicht zahlen, so Klitzpera.

Benötigt werden vor allem auf drei Positionen neue Spieler: Zwischen den Pfosten, in der Offensive und in der Innenverteidigung. Der Abwehrspieler soll dabei bevorzugt jünger und ein Allrounder sein. Wichtiger als die jeweilige Position der Spieler sei aber ihre Mentalität.

„Es ist wichtig, Spieler zu bekommen, die es als Chance sehen und die wissen, was es heißt, für Alemannia Aachen zu spielen. Sie müssen gerne für ihre Ziele trainieren und gegenüber den Fans und dem Verein eine Verantwortung übernehmen“, sagt Klitzpera und fügt hinzu: „Wir wollen Spieler, die die Mentalität an den Tag legen, um den Fußball zu spielen, den man auf dem Tivoli sehen will.“

Definitiv keine Rolle werden die suspendierten Stammspieler Frederic Löhe, Peter Hackenberg und Bastian Müller mehr am Tivoli spielen. „Konkret liegen uns noch keine Angebote vor. Klar ist aber, dass sich die Branche mit unseren Spielern beschäftigt“, so Klitzpera. Der Geschäftsführer Sport rät den suspendierten Spielern allerdings zu einem Wechsel im Winter: „Ich denke, es ist in beiderseitigem Interesse, wenn die Spieler einen neuen Verein finden. Denn schließlich wollen sie Fußball spielen und nicht eineinhalb Jahre nur trainieren.“

Die Personalplanung von Alemannia Aachen schreite aber unabhängig davon voran, ob die Spieler den Verein verlassen oder nicht. \

LINK: Aufgaben für die Winterpause

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