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Klitzpera: „Wir müssen aus den Fehlern lernen“

Benbennek-Abschied

Christian Benbennek ist gegangen – und jetzt? Alexander Klitzpera spricht über das Interimsduo und wie es weitergehen soll.

Von Tim Habicht

Leidenschaft und Willen. Das sind die Grundtugenden des Fußballs und das forderte Christian Benbennek von seinen Spielern in allen Belangen. Ab sofort ist Benbennek nicht mehr für Alemannia Aachen verantwortlich. Die Forderung nach Kampf und Einsatz bleibt aber bestehen. „Die Spieler stehen immer im Fokus und der Verantwortung“, sagt Alexander Klitzpera, Geschäftsführer Sport der Alemannia, im Gespräch mit Ueberdachte.

Christian Benbennek ist an den eigenen Erwartungen an seine Spieler gescheitert. „Wir hätten sehr gerne mit Christian weitergearbeitet. Allerdings haben Christian Benbennek und ich unter der Woche die Situation analysiert und sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass es für den Verein besser ist, wenn wir getrennte Wege gehen“, beschreibt Klitzpera den Vorgang, der zum Abschied des 43-Jährigen führte.

Im Spiel gegen die Sportfreunde Lotte konnte man in weiten Teilen sehen, was eine Alemannia-Elf ausmachen sollte. Kampf, Leidenschaft und Einsatz. Dass diese Leistung abgerufen wurde, nachdem Benbennek seiner Mannschaft verkündete, dass er den Klub verlassen werde, hat zumindest einen kleinen faden Beigeschmack.

Allerdings war die Leistung der Schwarz-Gelben schon seit Saisonstart mehr als schwankend. „Wir müssen jetzt intensiv daran arbeiten, warum wir in der aktuellen Saison diesen Zick-Zack-Kurs fahren“, gibt Klitzpera die Richtung für die kommenden Tage und Wochen vor. In der Winterpause müsse man reflektiert die Situation analysieren und für den Verein aufarbeiten.

„Jeder muss sich selbstkritisch hinterfragen. Aus den Fehlern, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, müssen wir lernen, damit die Zukunft von Alemannia Aachen erfolgreicher wird“, so Klitzpera.

Für die unmittelbare Zukunft werden Sven Schaffrath und Aimen Demai verantwortlich sein. Klitzpera hat in beide großes Vertrauen: „Sven Schaffrath hat letztes Jahr sehr erfolgreiche Arbeit bei der U21 geliefert und Aimen Demai kennt die Mannschaft sehr gut. Deswegen glaube ich, dass dieses Duo das letzte Spiel des Jahres erfolgreich absolvieren wird.“

Dennoch dürften Schaffrath und Demai keine Langzeitlösung werden. Mit der Trainersuche wolle man sich aber ausreichend Zeit lassen und nicht unter Druck setzen. Die Marschroute für das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Aufsteiger Rot Weiss Ahlen ist klar: Drei Punkte sollen her.

„Gegen Lotte haben wir eine Mannschaft mit viel Leidenschaft und Willen gesehen. Ich gehe davon aus, dass wir das auch gegen Ahlen auf den Platz bringen und bin überzeugt davon, dass wir gegen RW Ahlen den Zick-Zack-Kurs durchbrechen werden“, sagt Klitzpera. \

LINK: Das große Missverständnis

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2 Kommentare zu Klitzpera: „Wir müssen aus den Fehlern lernen“

  1. Vlt sollte man mal Hinterfragen, warum die Spieler gegen Benbennek interveniert haben.

    Bei einem Meuterei wird normalerweise nicht der Kapitän hof Hof gejagt, sondern die Meuterer gehängt.

  2. Holt Christian Titz. Der schaukelt das Ding mit leichtigkeit! Das ist ein Moderner Trainer der auch weiß was er macht. Sagte ich das er aus Aachen kommt? Also Handelt endlich mal für den Verein…

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