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Aufstellung: Benbennek hat die Qual der Wahl

Taktik zum Auftakt

Im klassischen 4-2-3-1 oder mutig offensiv: Wie stellt Benbennek Alemannia Aachen zum Saisonauftakt gegen Rot Weiss Ahlen auf? Wir spielen drei Optionen durch.

Von Tim Habicht

In allen spekulativen Aufstellungen ist Frederic Löhe im Tor der Alemannia gesetzt. Der Führungsspieler, von Trainer Christian Benbennek als dritter Kapitän bestimmt, glänzte in der letzten Spielzeit mit durchgehend starken Leistungen und wird ebenso wie Dominik Ernst (Rechtsverteidiger), David Vrzogic (Linksverteidiger) und Peter Hackenberg (Innenverteidigung) in der Defensive gesetzt sein.

Gleiches gilt für Kapitän Aimen Demai, der auch in dieser Spielzeit die Fäden im Alemannia-Mittelfeld ziehen soll. In der Offensive dürfte Neuzugang Florian Rüter gesetzt sein – entweder auf dem rechten oder dem linken Flügel. Der 24-Jährige glänzte in der Vorbereitung in fast allen Testspielen und dürfte das Spiel der Schwarz-Gelben durch seine Geschwindigkeit und Technik beleben.

  • Die erwartete Variante: 4-2-3-1

aufstellung-erwartetEin Platz ist in der Verteidigung noch zu vergeben. Es handelt sich um die Lücke, die Marcus Hoffmann in der Innenverteidigung hinterlassen hat. Als Hoffmann-Ersatz kommen zwei Spieler in Frage: Jannik Löhden und Jerome Propheter. Beide Spieler bringen das Potential mit, in der Startelf zu stehen. Propether ist allerdings etwas beweglicher und auch im Spielaufbau etwas besser.

Torgefahr bei Standardsituationen strahlen beide aus. Eine schwierige Entscheidung, die Trainer Benbennek treffen muss. Propheter kann zudem im defensiven Mittelfeld auflaufen, sollte Timo Staffeldt noch nicht fit genug sein.

Ansonsten ist der Neuzugang von Viktoria Köln wohl neben Demai auf der Doppel-Sechs gesetzt.

Im Mittelfeld hat Benbennek die Qual der Wahl: Vertraut der neue Alemannia-Coach auf Vertrautes, darf Spielmacher Dennis Dowidat auf seiner Lieblingsposition hinter den Spitzen ran. Top-Torschütze der letzten Saison, Fabian Graudenz, kommt über den linken Flügel.

Als einzige Sturmspitze bekommt Viktor Maier vor dem agil wirkenden Philipp Gödde den Vorzug. Maier ist ein klassischer Angreifer, der auch die spielerische Klasse mitbringt, zum echten Torjäger zu mutieren. Dafür benötigt er aber das Vertrauen des Trainers – vom ersten Spieltag an.

  • Die offensive Variante: 4-4-2 mit Raute

aufstellung-offensivIn der Vorsaison haperte es bei Alemannia Aachen auf fremden Plätzen vor allem in der Offensive. Lediglich 25 Tore in 17 Auswärtsspielen konnten die Schwarz-Gelben erzielen.

Mit dieser Aufstellung würde sich zumindest auf dem Papier die Torgefahr schlagartig erhöhen: Fünf Offensivspieler und mit Demai ein spielstarker Sechser.

Mit Rüter, Graudenz, Maier und Gödde wäre der Angriff vor allem pfeilschnell besetzt. Zudem hätte Maier mit Gödde einen Stürmer neben sich, der die Bälle auch in der Luft festmachen kann.

Sollte Demai nicht richtig fit sein, würde Propheter eine Position nach vorne und Löhden in die Innenverteidigung rutschen.

Bastian Müller, der zum Ende der letzten Saison und auch in der Vorbereitung überzeugte, wäre ebenfalls eine Option für die Sechs oder für den linken Flügel, sofern sich Graudenz in einem Leistungstief befindet.

  • Die überraschende Variante: Temporeiches 4-2-3-1

aufstellung-ueberraschendEine überraschende, aber durchaus reizvolle Aufstellung würde Löhden in die Innenverteidigung und Propheter neben Demai auf die Doppel-Sechs spülen. In der Vorbereitung stellte Propheter sein Können auf dieser Position unter Beweis – und spielte auch gefährliche Pässe in die Spitze beziehungsweise erzielte Tore mit Fernschüssen.

Die offensive Ausrichtung würde vor allem durch seine spielerische Klasse bestechen. Müller, Graudenz und Rüter sind alle ball- und spielstark, bringen aber auch das nötige Tempo mit. Im Sturm wäre Gödde auf sich allein gestellt, der zwar kein großer Dribbler, dafür aber ein riesiger Kämpfer ist. Maier müsste auf der Bank Platz nehmen.

Fazit: Egal, welche Aufstellung Benbennek wählt, eins ist klar: Alemannia Aachen hat wesentlich mehr Optionen als in der Vorsaison. Wenn es jetzt sogar schon die realistische Möglichkeit gibt, dass Zehner Dennis Dowidat auf die Bank muss, sagt das schon einiges aus. Jetzt muss der Trainer „nur noch“ die richtigen elf Startelfspieler beziehungsweise den richtigen 18-köpfigen Kader für den Auftakt gegen Rot Weiss Ahlen auswählen.

Wie würdet ihr die Alemannia am Freitag gegen Ahlen aufstellen? Postet einfach eure Aufstellung in den Kommentaren! \

LINK: Die Saisonvorbereitung bei Alemannia Aachen

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4 Kommentare zu Aufstellung: Benbennek hat die Qual der Wahl

  1. Franziskus // 29. Juli 2015 um 14:55 // Antwort

    Die erste Aufstellung,wobei Maier und Staffeldt jeweils Göddes und Müllers Atem im Nacken spüren werden…
    Kriegt Staffeldt den Tim nicht ausreichend ersetzt oder kann Maier sich zur Vorsaison nicht erheblich verbessern, dann ist ihr Stammplatz heftigst am Wackeln!

  2. Ihr habt aber schon gesehen, dass Müller der beste Mann in der Vorbereitung war, oder? Also für mich gehört Müller klar in die Startaufstellung. Entweder für Rüter auf der Außenbahn, im offensiven Mittelfeld oder neben Demai.

  3. Dieter Lübbers // 29. Juli 2015 um 10:05 // Antwort

    Nachdem ich bis auf Dnjepr. alle Vorbereitungsspiele gesehen habe, wäre meine Startaufstellung wie folgt:
    Löhe
    Ernst Hackenberg Propheter Vrzogic
    Demai Müller
    Rüter Dowidat Graudenz
    Gödde

    SGG
    Didi

1 Trackback / Pingback

  1. Waffen auf der Bank | Ueberdachte - Fußball-Fanzine aus Aachen

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