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Saison-Rückblick: Das waren die Highlights der Hinrunde

(Teil 1 von 2) Die Spielzeit 2014/15 der Regionalliga West ist vorbei. Zeit für einen Rückblick. Alemannia Aachen konnte in vielen Statistiken Rekorde und Superlative aufstellen. Zuschauerkrösus, Heimmacht - Mannschaft, die Lust auf mehr macht!

Von Tim Habicht

3. August 2014: Auftakt in die zweite Viertliga-Saison von Alemannia Aachen überhaupt. Im Lohrheidestadion von Bochum-Wattenscheid starten die Schwarz-Gelben bei der SG Wattenscheid 09. Ein traditionsreiches Duell gleich zum Auftakt. Zwar geht Wattenscheid mit einem der kleinsten Etats der Liga ins Rennen, allerdings verlangen die Gastgeber der Alemannia alles ab.

Als das Spiel schon fast vorbei ist, schlägt die Stunde von Dominik Ernst. Der Neuzugang aus Lotte setzt zum letzten Lauf des Spiels an. Über die rechte Seite dribbelt Ernst in den Strafraum, lässt mehrere Gegner stehen und schiebt zum umjubelten Siegtreffer ein. Erstes Spiel, erstes Tor. Ein Auftakt nach Maß für den 24-Jährigen – und für die Alemannia.

11. Oktober 2014: Der Mittelrheinpokal steht an. Alemannia Aachen reist in der ersten Runde zum Fünftligisten FC Wegberg-Beeck. Bereits zwei Jahre zuvor lieferten sich beide Mannschaften ein packendes Duell im Pokal. Aber dieses Spiel übertrumpft vieles, was selbst die ältesten Alemannia-Anhänger bisher erlebt haben.

1.800 Zuschauer werden Zeugen einer historischen Begegnung. Alemannia Aachen, der große Favorit, spielt nach 20 Minuten bereits mit neun Mann. Kevin Behrens (15. Minute) und Bastian Müller (20.) fliegen mit glatt Rot vom Feld. Tim Jerat verschießt nach einer halben Stunde einen Elfmeter. Fliegt Aachen etwa schon wieder in der ersten Pokal-Runde raus?

Nein! Denn da gibt es immer noch Sahin Dagistan. Vor der abgelaufenen Spielzeit kam der Angreifer aus Wegberg-Beeck und auf eigene Kosten in die Kaiserstadt. Der 26-Jährige avanciert in dieser Partie zum Helden und netzt per Flugkopfball nach 56 Minuten in die Maschen. Ein Tor, das sinnbildlich für diesen Sieg steht. Es war nicht schön heraus gespielt oder besonders filigran. Dafür aber mit verdammt viel Wucht, Einsatz und Leidenschaft. Es sollte ein erstes Anzeichen dafür sein, was diese tolle Mannschaft im weiteren Saisonverlauf bieten wird.

31, Oktober 2014: Dennis Dowidat bekommt wenige Sekunden vor dem Abpfiff im Sportpark Köln-Höhenberg die Kugel von der rechten Seite zugespielt. Der Edeltechniker legt sich die Kugel auf dem holprigen Rasen rund 20 Meter zentral vor dem gegnerischen Tor auf seinen starken linken Fuß. Dowidat sieht die Lücke, zieht zielgenau ab – die Kugel schlägt zwischen dem rechten Pfosten und den Handschuhen des Torwarts in die Maschen. TOR!

Was danach auf den Rängen und dem Platz folgt, ist unbeschreiblich. Wenn Alemannia-Torwart Frederic Löhe nach den Highlights seiner Saison – und sogar seiner bisherigen Karriere – gefragt wird, beschreibt er stets diesen Moment, wenn Dennis Dowidat Alemannia Aachen zum Sieg beim FC Viktoria Köln schießt. Über 3.000 Alemannia-Fans jubeln auf der Tribüne. Es sollte der erste von drei Siegen in Spitzenspielen sein.

13. Dezember 2014: Im letzten Spiel vor der Winterpause, dem 19. Spieltag bei Regionalliga-Aufsteiger FC Hennef 05, gibt es den ersten richtigen Dämpfer der Spielzeit. Aachen reist in den Sportpark Hennef. Drei Punkte und damit verbunden die Herbstmeisterschaft scheinen eingeplant und sicher zu sein.

Es kommt allerdings anders. Auf einem kaum zu bespielenden Platz leistet die Mannschaft von Trainer Marco Bäumer heftigen Widerstand. Nach 54 Minuten die erste kleine Sensation: Durch einen Treffer von Nils Remagen geht Hennef in Führung. Es ist ein irreguläres Tor.

Frederic Löhe beschwert sich so sehr bei Schiedsrichter Philipp Hüwe, dass er mit Gelb-Rot vom Platz fliegt und damit auch für das kommende Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Essen gesperrt fehlt. Michael Lejan erzielt durch einen Freistoß zwar noch den Ausgleich, aber mehr war nicht drin für die Alemannia in diesem Spiel. Punktgleich mit Spitzenreiter Essen geht es in die verdiente Winterpause. \

LINK: Ein neuer Trainer für den letzten Schritt

HINWEIS: Am Mittwoch folgt der zweite Teil des Rückblickes, der sich der Rückrunde von Alemannia Aachen in der Saison 2014/15 widmet. Was war euer schönster Moment in der abgelaufenen Spielzeit? Wir veröffentlichen die besten Kommentare und Meinungen.

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Ein Kommentar zu Saison-Rückblick: Das waren die Highlights der Hinrunde

  1. Franziskus // 26. Mai 2015 um 11:09 // Antwort

    Mein Highlight war, nach dem letzten Heimspiel die Mannschaft und Schubert zu feiern.
    Wohl wissend, dass es für mich die letzte Saison sein wird, da ich zum Wintersemester wegziehen werde.
    Somit war dieses Spiel der krönende Schluss meiner Dauerkartenära 🙂

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