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Der Trainer ist da. Aber wie geht’s jetzt weiter?

Mit Christian Benbennek präsentierte Alemannia Aachen am Donnerstag einen neuen Trainer. Aber wie sieht die weitere Kaderplanung aus? Bleiben Hoffmann und Graudenz? Wie gut ist der mögliche Ernst-Nachfolger? Wir geben einen Überblick.

Von Tim Habicht

Die wohl wichtigste Personalie für die kommende Saison ist geklärt: Christian Benbennek übernimmt Alemannia Aachen als Trainer für die nächsten zwei Jahre. „Ich habe immer davon geträumt, einen großen Traditionsverein mit Ambitionen zu trainieren. Für mich persönlich ist es der nächste Schritt in meiner Karriere“, sagte der 42-Jährige auf der offiziellen Vereinswebsite.

Neben dem neuen Trainer ist aber vor allem die Mannschaft wichtig, die selbiger zum Trainingsauftakt am 20. Juni begrüßen wird. Bisher stehen zehn Spieler für die kommende Spielzeit am Aachener Tivoli fest. Einige Abgänge (Brauweiler, Abel, Duspara, Wirtz und Lejan) wurden bereits verkündet.

Kein neues Angebot für Behrens?

Aber bei vielen Stammspielern steht noch ein dickes Fragezeichen hinter einer Vertragsverlängerung. Marcus Hoffmann, Fabian Graudenz und Kevin Behrens sollen sich nach Informationen der „Aachener Zeitung“ in Vertragsgesprächen befinden.

Nach Informationen der Ueberdachten soll Behrens kein neues Vertragsangebot vorgelegt bekommen. Grund dafür sind nicht seine sportlichen Leistungen. Einigen Mitgliedern im Aufsichtsrat soll sein privater Lebensstil nicht gefallen.

Rafael Garcia, immerhin mit 28 Einsätzen in der laufenden Spielzeit, wird laut Aussage seines Beraters Kai Michalke nicht in Aachen bleiben. Offenbar lehnte der gebürtige Aachener ein erstes Angebot ab. „Nun ist eine Vertragsverlängerung wohl von Seiten Alemannias nicht mehr gewollt“, sagt Michalke in der „Aachener Zeitung“. Laut Medienberichten wird sich Garcia, wie im Vorjahr bereits Nazim Sangare, der U23 von Fortuna Düsseldorf anschließen.

Potentieller Ernst-Nachfolger weiß, wie der Aufstieg geht

Einer der besten Alemannia-Spieler der laufenden Saison ist Dominik Ernst. Nach nur einem Jahr in Aachen wird der 24-Jährige vermutlich den Klub verlassen. Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld, Drittligist Hansa Rostock und auch Holstein Kiel (Relegations-Teilnehmer zur 2. Bundesliga) zeigen Interesse am Rechtsverteidiger.

Einen passenden Ersatz haben Alexander Klitzpera und Co. laut „Aachener Zeitung“ bereits im Auge: Jan-Andre Sievers von Fortuna Köln. Der 27-Jährige wird die Kölner Südstadt zum Saisonende nach drei erfolgreichen Jahren verlassen. Mit der Fortuna feierte er in der letzten Spielzeit den Aufstieg in die 3. Liga. Einige Jahre zuvor schaffte er sogar mit dem SV Sandhausen den Zweitliga-Aufstieg. „Er ist in jedem Fall ein Spieler, der weiß, wie Aufstieg geht“, sagt Bernd Küchler, Fortuna-Experte von „Rheinfussball.de“ im Gespräch mit Ueberdachte.

„Er ist physisch eine Bank und ein richtiges Kraftpaket, das die rechte Seite rauf und runter beackert“, so Küchler weiter: „Derzeit ist er nur Rechtsverteidiger Nummer vier in Köln und bekam deswegen keinen neuen Vertrag. Eigentlich ist er aber ein grundsolider Mann. Ihn zeichnet besonders aus, dass er im Teamgefüge der Fortuna eine totale Identifikationsfigur war. Er hat sich immer für den Verein zerrissen und alles gegeben.“ \

LINK: Christian Benbennek: Ein junger Trainer mit Kämpferherz

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