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Darum gewinnt Alemannia am Donnerstag gegen Viktoria

Zweiter gegen Dritter: Am Donnerstagabend sehen die Fans auf dem Tivoli das nächste Spitzenspiel. Das Hinspiel ging in letzter Sekunde an die Alemannia, aber die Viktoria ist seit elf Spielen ungeschlagen. Fünf Gründe, warum Aachen trotzdem gewinnen wird.  

Von Marcus Erberich

1. DAT IS UN BLIEV NE KLÖMPCHENSKLUB

Es ist in dieser Saison so. Es war immer so. Und wahrscheinlich wird es niemals anders sein. Gegen die vermeintlich kleinen, schlagbaren Gegner lässt die Alemannia allzu gerne Punkte liegen. Dieses Jahr setzte es Niederlagen gegen Wiedenbrück, den FC Kray und Schalke II.

Aber gegen die Großen der Liga ruft die Alemannia immer alles ab, was sie kann – und geht am Ende nicht selten als Sieger vom Platz. Das konnte man zuletzt gegen Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach II beobachten.

Und Viktoria Köln? Die Mannschaft hat seit elf Spielen nicht mehr verloren, hat sich in der Rückrunde mit dem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek von Platz fünf auf Verfolger-Position drei gekämpft. Kein Zweifel: Die Viktoria gehört in der Regionalliga West zu den stärksten Mannschaften. Gut vorstellbar also, dass die drei Punkte am Ende in Aachen bleiben.

2. DAS SCHWARZ-GELBE ABWEHRBOLLWERK

Vor dem Hinspiel am 14. Spieltag galt der damalige Tabellenführer Viktoria als Favorit, wenn auch nur mit leichten Vorzügen gegenüber der Alemannia. Das Ergebnis ist bekannt: Durch den späten Treffer von Dennis Dowidat gewann die Alemannia knapp mit 1:0.

Damals wie heute gehörte die Offensive der Viktoria zu den gefährlichsten der Liga. Gegen die Alemannia fiel im Hinspiel Fatih Candan aus, er führte zu dem Zeitpunkt die Torschützenliste an. Mike Wunderlich alleine konnte gegen die starke Aachener Defensive nichts ausrichten.

Mittlerweile spielt Candan nicht mehr für die Viktoria. Er wurde durch den jungen Finnen Tim Väyrynen ersetzt, der in acht Spielen für die Kölner schon sieben Tore geschossen hat. Topscorer Mike Wunderlich wird auch auf dem Tivoli wieder mit von der Partie sein.

Wie schon im Hinspiel wird es also auf eine kompakte Defensive ankommen. Und die hat die Alemannia ja bekanntlich.

3. VIKTORIA IST AUSWÄRTS ZU SCHÜCHTERN

Die Viktoria gewinnt am liebsten zu Hause. In der Heimtabelle der Regionalliga West stehen die Kölner auf Platz zwei, direkt hinter Alemannia Aachen.

Aber in der Auswärtstabelle rangiert Viktoria Köln nur auf Platz sechs. Von 14 Spielen auf fremdem Platz gewann Viktoria fünf, sechs gingen unentschieden aus und drei Spiele gewann der Gegner. In fremden Stadien ist auch die Abwehr der Viktoria deutlich löchriger als zu Hause: acht Gegentreffer bekam die Viktoria bisher im eigenen Stadion, 13 in der Ferne.

Übrigens steht die Alemannia in der Auswärtstabelle auf Platz sieben hinter der Viktoria. Wie gut also, dass das Spiel am Donnerstag in Aachen stattfinden wird!

4. DIE HOFFNUNG

Weil Borussia Mönchengladbach II am Dienstag gegen den SV Rödinghausen mit 1:3 verloren hat, ist die Hoffnung auf die Meisterschaft für Alemannia Aachen trotz der Niederlage gegen Schalke II noch am Leben. Der Rückstand auf Tabellenplatz eins beträgt nur drei Punkte – nicht gerade ein Ruhepolster für Gladbach.

Aus dieser Hoffnung muss die Mannschaft bis zum Spiel gegen Viktoria Köln den unbedingten Willen entwickeln, die drei Punkte in Aachen zu behalten. Gelingt das, wäre die Alemannia vorerst punktgleich mit Gladbach, das am Sonntag beim Tabellenvierten Rot-Weiß Oberhausen antreten muss.

Und dann wird man sehen, wie es um das Nervenkostüm der jungen Fohlen bestellt ist. Mit dem Atem der Alemannia im Nacken wird es ihnen womöglich schwer fallen, in Oberhausen frei aufzuspielen.

mannschaftskreis

5. DIE FANS

Beflügelt von der neuen Hoffnung, werden gegen die Viktoria am Donnerstagabend wieder zahlreiche Schwarz-Gelbe zum Tivoli pilgern. Und wenn es dann im Stadion auch nur ansatzweise so laut wird, wie es phasenweise gegen Borussia Mönchengladbach II war, dann kann das für die Alemannia ein riesiger Vorteil sein.

Immerhin sind viele Spieler der Viktoria nicht daran gewöhnt, vor tosenden Rängen zu spielen. Beim 2:0-Heimsieg der Kölner gegen den SC Wiedenbrück kamen am letzten Spieltag 699 Fans zur Sportanlage Höhenberg. Und wer im Liga-Alltag regelmäßig vor so einer vergleichsweise kleinen Kulisse spielt, der kann bei 15.000 Fans oder mehr schon mal weiche Knie bekommen.

Das hat auf dem Tivoli auch schon die Reserve der Borussia erlebt… \

LINK: Alemannia LIVE – alles über neue Spieler und Verträge

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  1. Demai: “Für viele Gegner ist Aachen das Spiel des Jahres” | Ueberdachte – Fußball-Fanzine aus Aachen

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