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Löhe: „Wir haben gedacht: ‚Was machen wir hier eigentlich'“?

Wir sprachen vor dem Flutlichtspiel gegen Borussia Mönchengladbach II mit Alemannia-Keeper Frederic Löhe. Der 26-Jährige offenbart interessante Geschichten aus seiner Anfangszeit in Aachen.

Von Tim Habicht

Zum Interviewtermin in der Umkleidekabine des Tivolis erscheint Frederic Löhe im schwarzen Alemannia-Outfit. Einen Tag vor dem Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach II wirkt der 26-Jährige ziemlich entspannt und locker.

Nach kurzer Begrüßung soll es direkt mit dem Video-Dreh losgehen, doch Löhe verschwindet schnell wieder und kommt grinsend zurück: „Ich habe mich noch schnell rasiert, sonst ist meine Freundin sauer, wenn sie das Video sieht und ich nicht rasiert bin.“

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Sauber rasiert und gut gelaunt beginnt das Interview (das in Kürze veröffentlicht wird, Anm. d. Red.). Frederic Löhe, der seit dem 1. Juli 2013 bei Alemannia Aachen unter Vertrag steht, erzählt über seine Anfänge bei den Schwarz-Gelben. Schließlich kam er zur Stunde Null nach Aachen und erlebt den aktuellen Aufschwung selber mit.

„Als ich das Vertragsangebot der Alemannia bekam, war ich gerade mit meiner Freundin im Urlaub auf Mallorca“, sagt Löhe. Er musste nicht lange überlegen und entschied sich für ein Engagement beim angeschlagenen Traditionsklub in der Regionalliga West. Von Mallorca ging es quasi direkt zur Krefelder Straße.

P1030362„Als ich dann mit Dennis Dowidat beim Trainingsauftakt auf dem Parkplatz am Tivoli stand, haben wir uns aber schon angeschaut und uns gedacht: ‚Was machen wir hier eigentlich'“, beschreibt Löhe lachend. Spieler kamen, Spieler gingen. Letzten Endes spielte die kurzfristig zusammengestellte Rumpftruppe eine ordentliche Hinrunde.

„Mit Marcus Hoffmann in der Winterpause bekamen wir wesentlich mehr Stabilität und kassierten deutlich weniger Gegentore“, so Löhe. Es sollte der Anfang einer überragenden zweiten Saison am Tivoli werden. „Man spürte den Aufschwung“, findet Löhe.

Und er fügt hinzu: „Mit diesen geilen Fans im Rücken lief es plötzlich immer besser!“ Die Fans waren sicherlich auch ein Grund für seine Vertragsverlängerung. Denn selbst in der Regionalliga pilgern tausende Schwarz-Gelbe zum Tivoli, verwandeln das Stadion gemeinsam mit der Mannschaft wieder in eine echte Festung.

Fußball ist in Aachen eben immer noch eine große Sache. „Wenn man Aachen hört, denkt man vermutlich erst an die Printen. Danach kommt aber sicher Alemannia Aachen. Das ist einfach ein geiler Klub“, findet Frederic Löhe, der seine Torwarthandschuhe einpackt und das Stadion in Richtung Spielertunnel verlässt. Knapp 24 Stunden später wird er aus diesem Spielertunnel wieder auf das Feld laufen und einen großartigen Sieg feiern. Frisch rasiert und vermutlich noch besser gelaunt. \

LINK: Hackenberg zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich brauchte keinen Sekunde zu zögern“

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