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Remis im Traditionsduell: Alemannia in der Einzelkritik

Alemannia Aachen und Rot-Weiß Oberhausen haben offenbar das 0:0 im direkten Duell gebucht. Zum dritten Mal in Folge trennen sich die beiden Traditionsklubs torlos. In der Einzelkritik zum Spiel überzeugt einmal mehr die Defensive.

Von Tim Habicht

Frederic Löhe: Alemannias Keeper war mal wieder ein sicherer Rückhalt. Bei den vielen hohen Bällen der Oberhausener aus dem Halbfeld und nach Standardsituationen zeigte sich der 26-Jährige stets sicher. Einzig bei einem Schuss von der Strafraumgrenze war Löhe nicht ganz auf der Höhe. Der Ball prallte an sein Kinn. Zum Glück stand kein RWO-Angreifer in Reichweite.

3_5_sterne

Michael Lejan: Der Routinier auf der linken Abwehrseite lieferte sich ein packendes Duell mit Christoph Caspari. Einmal ging er allerdings ziemlich rüde mit gestreckten Beinen in den Zweikampf, sah aufgrund eines taktischen Fouls zurecht seine fünfte Gelbe und wird deswegen gegen den FC Kray fehlen. Seine Schwalbe, die zur Gelb-Roten Karte von Caspari führte, war nicht die feine Art.

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Peter Hackenberg: Gemeinsam mit Marcus Hoffmann einmal mehr der Fels in der Brandung. Der Innenverteidiger, der als erstes seinen Vertrag bei der Alemannia verlängerte, identifiziert sich voll mit dem Verein und haut sich in jeder Partie rein. Ein starker Auftritt!

3_5_sterne

Marcus Hoffmann: Was für Hackenberg gilt, gilt auch für Hoffmann. Die beiden Innenverteidiger machten auch gegen Rot-Weiß Oberhausen die Mitte dicht.

3_5_sterne

Dominik Ernst: Aachens Dauerläufer war gegen RWO offensiv nicht ganz so auffällig wie sonst. Dennoch lieferte Ernst eine solide Partie ab. Von ihm erwartet man nach einer bisher überragenden Saison allerdings etwas mehr.

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Aimen Demai: Eine unauffällige Partie des Kapitäns. Demai war gegen Oberhausen mehr damit beschäftigt, die Defensive zu ordnen und Stabilität in die Partie zu bringen. Trotzdem hätte der 32-Jährige mehr Impulse setzen können.

2_5_sterne

Tim Jerat: Der zweite Routinier im Mittelfeld der Alemannia spielte einen wesentlich auffälligeren Part als Aimen Demai. Der Ex-Bielefelder trat jede Standard-Situation – und zwar durchaus gefährlich. Zudem fiel Jerat immer wieder durch kluge Pässe auf.

3_5_sterne

Bastian Müller: Im offensiveren System gegen Oberhausen war Müller der dritte defensive Stabilisator im Mittelfeld. Müller spielte wie so oft in der Saison solide und unauffällig. Einzig mit seinem Schuss aus knapp 20 Metern fiel er einmal richtig auf.

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Taku Ito: Der Japaner war emsig unterwegs. Die Wahl von Trainer Peter Schubert, auf tiefem Boden und gegen große Verteidiger mit Ito und Maier gleich zwei flinke Angreifer aufzustellen, war die richtige. Ito hatte mit seinem Flachschuss im Strafraum eine gute Chance und lief den Gegner enorm früh an. Das sorgte dafür, dass die RWO-Verteidiger oft die Bälle aus der Abwehr nach vorne hauen mussten. War bei seiner Auswechslung richtig platt und verdiente sich ein Fleißsternchen.

3_5_sterne

Viktor Maier: Man merkt dem Winter-Neuzugang an, dass er unbedingt sein Torekonto hochschrauben will. Maier ist ein klassischer Angreifer, der immer direkt den Abschluss sucht. Er hätte gegen Oberhausen allerdings hin und wieder lieber abspielen als das Dribbling suchen sollen. Sein Fallrückzieher zum nicht gegebenen Tor war grenzwertig. Es gibt Schiedsrichter, die dieses Tor nicht abpfeifen.

3_sterne

Kevin Behrens: Neben dem nicht gegebenen Tor von Maier hatte Behrens die zweitgrößte Chance im Spiel. Aus kurzer Distanz zog er wuchtig ab. Dass RWO-Keeper Kühn diesen Ball hielt, war einfach überragend. War wie sonst auch vorne und hinten überall unterwegs. Zeigte ein unglaubliches Laufpensum und den vollen Willen, das Spiel zu gewinnen. Wirkte am Ende des Spiels total ausgepumpt und verspielte deswegen wohl auch die letzte Chance kurz vor dem Abpfiff leichtfertig. Dennoch war das ein starker Auftritt unseres Hannos.

3_5_sterne

LINK: Tim Jerat: „Als Meister hätte man noch nichts erreicht“

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