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Jannik Stevens: „Das Gefühl war katastrophal!“

Vor wenigen Tagen wurde der Vertrag von Jannik Stevens bei Alemannia Aachen aufgelöst. Im exklusiven Ueberdachte-Interview spricht der Linksverteidiger über seine Zwangsversetzung in die zweite Mannschaft und seine fußballerische Zukunft.

Interview: Tim Habicht

Jannik, dein Vertrag wurde kürzlich bei Alemannia Aachen aufgelöst. Warum?

Mein Vertrag bei der Alemannia wurde im beidseitigen Einverständnis aufgelöst, da es für beide Parteien keinen Sinn mehr ergeben hat und beide mit der Situation wie sie war unzufrieden waren.

Es habe „über einen längeren Zeitraum Verfehlungen“ deinerseits gegeben, sagte Peter Schubert einmal zur „Aachener Zeitung“. Worum geht es und wie stehst du zu dieser Aussage?

Zu den Verfehlungen habe ich schon mal etwas gesagt. Natürlich bin ich kein Musterschüler und auch nicht perfekt, aber sportlich habe ich mir nie etwas vorwerfen lassen. Von daher stehe ich nicht zu dieser Aussage.

Du wurdest in die zweite Mannschaft strafversetzt. Was war das ein Gefühl?

Der genaue Grund wurde mir nicht genannt, aber daraus habe ich geschlossen, dass die so genannten Verfehlungen gemeint waren. Das Gefühl war sicherlich katastrophal. Vor allem habe ich mit sowas überhaupt nicht gerechnet… Für mich gab es nichts Schlimmeres als teilweise mit den U19-Spielern wieder trainieren zu müssen.

Es hieß, du hättest selber in der Hand, wie es mit deiner Situation weitergehe. Nun wurde dein Vertrag aufgelöst. Wie kann man das deuten?

Mir wurde gesagt, dass ich bis auf Weiteres in die zweite Mannschaft versetzt bin. Wie es da weiter gehen sollte, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Auch nicht, wie man sich das vorgestellt hat – und ob ich dort dann mit der Lage zufrieden sei.

Jeder, der dich einmal hat spielen sehen, weiß, dass du ein sehr emotionaler Spieler bist. Bist du damit beim doch eher ruhigen Peter Schubert angeeckt?

Nein, so würde ich das nicht sagen. Mir wurde sogar gesagt, dass ich teilweise im Training gar nicht so gewesen wäre. Ich hatte sicher nicht immer dieselbe Meinung wie der Trainer und denke, das war eher ein Grund.

Wie siehst du deine weitere fußballerische Zukunft?

Ich habe mich schlussendlich für Eintracht Trier entschieden. Zwar hatte ich auch einige Anfragen aus dem Westen, allerdings ist aus meiner Sicht derzeit Eintracht Trier die beste Lösung. Ich freue mich, dass ich dort so gut aufgenommen worden bin und endlich wieder Vollgas auf dem Platz geben kann! Natürlich habe ich meinen Vertrag auch nur aufgelöst, weil ich andere konkrete Angebote hatte.

Was möchtest du deinen ehemaligen Alemannia-Kollegen für die kommende Rückrunde noch mit auf den Weg geben?

Den alten Kollegen und ganz besonders der Alemannia und ihren Fans möchte ich nur das Beste mit auf den Weg geben! Ich hatte dort sehr, sehr viele Unterstützer im Verein – und mit den Fans konnte ich eh gut! Mit ein paar Mannschaftskollegen habe ich auch noch Kontakt. Und wie es der Zufall will, treffe ich am Samstag in einem Testspiel direkt auf die Alemannia! Der Mannschaft wünsche ich viel Glück im Kampf um den Aufstieg. Ich würde es der Mannschaft und ganz besonders den Fans gönnen, nach so einer langen Leidenszeit in Aachen! \

LINK: Viktor Maier: “Acht Tore und eins in der Relegation”

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