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Tobias Mohr: „Ich weiß, wie die Fans ticken“

Mit 19 Jahren ist Tobias Mohr einer der Jüngsten bei Alemannia Aachen. Im Interview spricht der Offensivspieler über einen erfüllten Kindheitstraum, wachsende Erwartungen und die Ziele der Mannschaft.

Interview: Tim Habicht

Tobias, am 13. Spieltag bist Du zum ersten Mal auf dem Aachener Tivoli aufgelaufen. Du wurdest spät gegen den FC Schalke 04 eingewechselt, warst aber gleich an einem Tor beteiligt und hast einen Schuss an den Pfosten gesetzt. Was war das für ein Erlebnis für Dich?

Zunächst einmal ging ein Kindheitstraum in Erfüllung. Seit jeher habe ich mich immer gefragt, wie es sein muss, in diesem Stadion vor diesen Fans spielen zu dürfen. Insgesamt war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Nur eine Woche später durftest Du bereits 24 Minuten gegen den FC Viktoria Köln ran. Wie zufrieden bist Du persönlich mit Deiner bisherigen Saison?

tobias_mohr_2Für mich war das nach der Einwechslung gegen Schalke die Krönung im Spitzenspiel ran zu dürfen. Ich bin mit der bisherigen Saison zufrieden. In jedem Training lerne ich dazu und nehme alles auf, was Trainer und Mitspieler mir mit auf den Weg geben. Dass es bis jetzt für drei Kurzeinsätze gereicht hat und ich 13-mal im Kader stand, ist sehr erfreulich.

Unter den Fans ist schon jetzt nach Deinen Einsätzen klar: An Tobias Mohr können wir noch viel Spaß haben. Löst eine solche Erwartungshaltung eher Druck oder Freude bei Dir aus?

Das wäre für mich mehr Freude als Druck. Ich versuche in der täglichen Trainingsarbeit meine Leistung zu bringen, um mich weiter zu entwickeln.

Apropos Erwartungshaltung: Selbige ist in Aachen nach dem Sieg in Köln durchaus gewachsen. Die Euphorie kehrt zurück an den Tivoli. Wie gehst Du als junger Spieler damit um?

Ich bin ja auch schon länger hier am Tivoli. Ich weiß in etwa, wie die Fans und das Umfeld ticken. Es wäre schön, wenn nach den vergangenen Jahren wieder etwas entstehen könnte. Wir Spieler freuen uns auch über die aktuelle Tabellensituation, aber man sollte realistisch bleiben. Wir tun gut daran, die vor der Saison ausgegebenen Ziele im Blick zu haben.

Hand aufs Herz: Was kann die Alemannia in dieser Saison noch erreichen?

Wenn wir weiterhin geschlossen als Mannschaft auftreten, werden wir unsere Ziele auch erreichen, da bin ich mir sicher. Wir sollten versuchen, den Schwung aus dem Viktoria-Spiel mitzunehmen, aber nur von Spiel zu Spiel denken. \

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